Zu müde für Sex?

Zu müde für Sex?

3 Tipps für eine erfüllendes Liebesleben, auch wenn beide müde und erschöpft sind

Zu müde für Sex?
Wer kennt das nicht? 
Der ganze Tag ist vollgepackt mit Arbeit, Terminen, Haushalt, dringenden Erledigungen und quengelnden Kindern…
Und wenn dann endlich Feierabend ist und die Kinder schlafen… 
Wenn wir dann endlich mal Zeit hätten für einander, für die Partnerschaft, für Intimität…
Dann ist einer oder beide so müde und erschöpft, dass gar nichts mehr geht…
Was? Jetzt noch Sex?
No way! Viel zu anstrengend!
Wenn überhaupt, können wir vielleicht noch einen Film zusammen anschauen. 
Aber das ist dann auch schon das Höchste der Gefühle…
Kommt Dir das irgendwie bekannt vor?
Ehrlich gesagt, ging es mir auch lange Zeit so…

Ich war früher – in meinem Job in der Unternehmensberatung – auch zu müde für Sex, war super viel unterwegs und wenn ich dann abends, nach 3 Tagen Training, nach Hause gekommen bin, war Sex das Letzte was mir in den Sinn gekommen ist.
Heute dagegen, ist mein Alltag – mit eigenem Business und Kleinkind – auch oft stressig und kräftezehrend…
Und trotzdem freue ich mich jedes Mal auf die gemeinsame Qualitätszeit am Ende des Tages.

Was hat sich geändert?

  1. Mein eigenes Denken
  2. Die Formen von Intimität, die wir leben
  3. Die Gefühle, die ich damit verbinde

Tipp#1: Wenn Ihr zu müde für Sex seit, dürft Ihr die eigenen Gedanken und Glaubenssätze überprüfen

Als Erstes würde ich Dich ermutigen, mal ganz ehrlich zu Dir selbst zu sein und zu erforschen, was da alles für Gedanken, Glaubenssätze und Erwartungen in Deinem Kopf herumschwirren, die der gemeinsamen Intimität am Ende des Tages im Weg stehen.

Was denkst Du, was alles passieren muss, wenn Du mit Deinem Partner intim wirst?
Was denkst Du, was von Dir erwartet wird?
Was musst Du tun?
Was muss Dein Partner tun?
Und was davon ist alles erstmal mit Aktivität und Anstrengung verbunden?
Für was benötigst Du selbst Energie, die Du nicht hast?

Viele der Paare, die uns kommen, gehen davon aus, dass Sex anstrengend ist, weil…

  • Sie sich vorher noch duschen, rasieren oder sexy anziehen müssen
  • Sie den Partner massieren, streicheln, liebkosen oder sonst wie verwöhnen und in die Erregung bringen müssen
  • Viele das Gefühl haben im Bett „performen“ zu müssen
  • Viele sich selbst extrem stark unter Druck setzen, zum Orgasmus kommen zu müssen oder nicht zu früh kommen zu dürfen
  • Sex für die meisten Menschen mit viel Aktivität, Bewegung und Stellungswechseln verbunden ist

Ich würde Dich heute mal dazu ermutigen, all das zu hinterfragen.
Ist das wirklich so??
Ich persönlich liebe ja „The Work“ von Byron Katie.

Dabei geht es darum, sich selbst immer wieder zu fragen:

  1. Ist das wahr?
  2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  3. Was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?
  4. Wer wärst du ohne den Gedanken?

Schon allein durch dieses Gedankenexperiment, kann so viel Anspannung und Druck wegfallen.
Viele Menschen nutzen auch die Aussage “ich bin zu müde für Sex” als exit Strategie um nicht zu spüren was dahinter steckt, also als eine Schutzstrategie. 
Oft vermeiden wir die gemeinsame Zeit mit dem Partner ja nur, weil so viele unausgesprochenen Erwartungen daran geknüpft sind.

Was, wenn es all diese nicht gäbe?
Was, wenn Du gar nichts tun müsstest?
Was, wenn Du einfach nur Du selbst sein darfst – so wie Du gerade bist? 
Müde und erschöpft? 
Gestresst und angespannt?
Genervt? Wütend? Traurig? Überfordert? Verzweifelt?
Alles darf da sein. 

Es geht nicht darum, vor dem Partner irgendeine Rolle zu spielen oder irgendetwas vorzutäuschen, was gar nicht da ist.
Wahre Verbindung entsteht nur, wenn wir authentisch sind.
Wenn wir wirklich da sind… mit all unseren Facetten und all unseren Emotionen.
Dann darf auch die Müdigkeit da sein und die Aussage “ich bin zu müde für Sex” wird entkräftet. 

Tipp#2: Neue Formen von Intimität erforschen

Okay, der erste – und wichtigste – Schritt ist getan. 

Wenn das eigene Denken nicht mehr im Weg steht und prinzipiell die Offenheit und Bereitschaft da ist, sich auch am Ende eines anstrengenden Tages noch auf gemeinsame Paarzeit einzulassen, dann stellt sich natürlich die nächste große Frage: „Was machen wir denn dann??“
Meine erste Antwort darauf ist: „Gar nichts“
Denn es geht in erster Linie gar nicht darum, etwas zu TUN…
… sondern einfach mal nur zu SEIN… miteinander zu SEIN…
SEIN? Wie geht denn das?
Leider ist das inzwischen eine Fähigkeit, die nur noch sehr selten kultiviert wird.
Kannst Du Dich noch erinnern, wie Du früher – vor Erscheinen des Smartphones – die Zeiten in Bus oder Bahn noch damit verbracht hast, die Leute zu beobachten oder einfach nur aus dem Fenster zu schauen?

Kannst Du Dich noch erinnern, wie Du Dich als Jugendliche/r mit Deinen Freunden getroffen hast, um einfach nur „abzuhängen“ – und daraus die lustigsten (oder auch manchmal die blödsten) Aktionen entstanden sind?

Kannst Du Dich noch erinnern, wie Du Dich als Kind stundenlang mit etwas Wasser und Sand beschäftigen konntest – einfach nur aus der Freude der Sinneserfahrung heraus?

Darum geht es beim SEIN.
Kein Ziel. Keine Intention. Kein Plan. Keine Ablenkung.
Vielleicht sogar mal ein Moment der Langeweile… denn Langeweile ist übrigens einer der besten Ausgangspunkte für Kreativität.
Einfach nur präsent sein im Hier und Jetzt. (als wenn das so einfach wäre, ich weiß ;-))
Mit allen Sinnen wahrnehmen.
Den Impulsen folgen, die daraus entstehen.
Und was heißt das jetzt konkret für die gemeinsame Paarzeit?Vielleicht könnt ihr Euch erstmal einfach nur zusammen ins Bett kuscheln..
Atmen.
Dich selbst spüren.
Deinen Partner spüren. Die Wärme. Den Atem-Rhythmus. Die Energie.
Ganz im gegenwärtigen Augenblick ankommen.

Vielleicht wollt ihr Euch auch mal einen Moment Zeit nehmen, Euch einfach nur in die Augen zu schauen und einander wirklich zu sehen.
Vielleicht habt ihr Lust zu teilen, was ihr gerade wahrnehmt. 
Was spürst Du in Deinem Körper? Was nimmst Du von Deinem Partner wahr? Wie fühlst Du Dich gerade?
Manchmal reicht das schon.
Manchmal entwickelt sich daraus ein Gespräch.
Manchmal entwickelt sich daraus ein Impuls, sich zu bewegen, eine andere Position zu finden, den Partner zu berühren, zu küssen, liebevoll zu „ärgern“, etc. 
Manchmal auch nicht.
Manchmal schlaft ihr vielleicht ein.
Manchmal habt ihr Lust in dem Moment zu verweilen.
Alles darf sein.
Es gibt kein Ziel.

Natürlich lässt sich das im Laufe der Zeit auch vertiefen oder anpassen, so dass es auch ein Weg in die gemeinsame Sexualität sein kann.

1. Wenn ihr wollt, könnt ihr Euch am Anfang auch aufeinander legen, so dass ihr Euch wirklich beide komplett entspannen könnt, und gemeinsam atmen. 
Das geht sowohl angezogen, als auch nackt und kann durch den Körperkontakt und die Atmung sehr viel Verbindung – und durchaus auch Lust – schaffen.

2. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch (mit oder ohne Erektion) in eine sexuelle Vereinigung kommen und dann dort verweilen, atmen, spüren, Euch in die Augen schauen…
Denn wer hat gesagt, dass Sex immer super aktiv sein muss?
Was, wenn es kein Ziel, keinen Orgasmus geben muss?
Was, wenn es in erster Linie darum geht, einander zu spüren und in eine tiefe Verbindung miteinander zu kommen?

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Tipp#3: Wen Ihr zu müde für Sex seit, dürft Ihr neue Referenzerlebnisse und positive Assoziationen schaffen für Sexualität

Für viele Teilnehmer in unseren online Tantra Seminaren hat sich durch diese entspannte Form der Sexualität das ganze Liebesleben verändert.
Hin zu mehr Verbindung… mehr Liebe… mehr Achtsamkeit… aber auch hin zu mehr Energie und Leidenschaft.
Denn wenn ich einmal erfahren habe, dass ich abends total müde, genervt und erschöpft mit meinem Partner zusammen komme und mich eine Stunde später total erfüllt, verbunden, glücklich und energetisch aufgeladen fühle, dann sorgt das natürlich dafür, dass ich diese Erfahrung möglichst bald wiederholen möchte.
Wenn der Druck und die Erwartungen einmal weg sind, ist plötzlich viel mehr Raum, um zu experimentieren, zu spielen und Neues zu entdecken.
Und dann wird aus dem anfänglichen „oh, heute will ich wirklich nur kurz kuscheln“…
Schnell auch ein „ach, einmal kurz einstöpseln wäre eigentlich auch schön“…

Und dann ein paar Bewegungen… und vielleicht noch eine andere Stellungen… 

Und irgendwann ist doch so viel Lust und Energie da, dass wir 1 Stunde später immer noch mitten im Liebesspiel sind…

Das wichtigste ist tatsächlich, den Einstieg ins Liebesspiel so leicht wie möglich zu gestalten und nichts zu tun, weil Du denkst, Du „solltest“, sondern nur das zu tun, was sich stimmig anfühlt, was aus dem Moment heraus entstehen möchte.

Oft braucht es am Anfang etwas Zeit, um die eigene Einstellung zur Sexualität zu verändern. 

Aber je mehr positive Erlebnisse und Referenzerfahrungen, umso besser. 

Denn dadurch wird Sex irgendwann nicht mehr als „anstrengend“ abgespeichert und als etwas, was mich Energie kostet, sondern als „verbindend“ und etwas, was mir unglaublich viel Energie gibt.

Und das wirkt sich nicht nur positiv auf die Häufigkeit der Intimität aus, sondern auch auf die Verbindung im Alltag, das eigene Energie- und Stresslevel und die gesamte Lebenszufriedenheit.

Viele unserer Kunden sind immer wieder verwundert, ob es denn wirklich an der vermehrten Sexualität liegen kann, dass sie plötzlich viel weniger streiten, viel gelassener sind, über vieles, was sie früher noch extrem genervt oder geärgert hat, plötzlich hinwegsehen können und selbst die Kinder und Freunde sie darauf ansprechen, warum sie auf einmal so glücklich wirken 😉

Ob es da wohl einen Zusammenhang gibt?

Finde es selbst heraus 😉

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